HR Blog - die Referenten im Interview

08.02.2012 08:31

Dominik Hauer: Was Studenten wirklich von Unternehmen erwarten! Welche Eigenschaften machen ein Unternehmen zum attraktiven Arbeitgeber? Was erwarten sich Studenten vom Unternehmen und ihrem späterem Arbeitsleben.

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Studierende und Absolventen sind eine wichtige Zielgruppe für alle Unternehmen, die um qualifizierten Nachwuchs kämpfen. Großer Vorteil dieser Zielgruppe: Sie ist relativ leicht zu erreichen. Man findet über Career Services, Hochschulmessen oder Lehrstuhlprojekte.

Kein Wunder also, sich die Firmen bei diesen Gelegenheiten um den qualifizierten Nachwuchs drängeln. Die mittlerweile über 350 Hochschulmessen und Karriereveranstaltungen sind bestens gebucht, Hörsäle tragen Firmennamen, die schwarzen Bretter mit Praktikumsangeboten quellen über und wem gar nichts mehr einfällt, der steckt ein paar Flyer in eine Tüte zur nächsten Campus Tour.

Die Unternehmen versuchen sich mit großem Aufwand bei der Zielgruppe zu positionieren und die Studierenden für Ihre Arbeitsplätze zu begeistern.

Ob die Maßnahmen aber alle von Erfolg gekrönt sind, hinterfragen Dominik Hauer von der studentischen Unternehmensberatung Campus-Konzept e. V. und Saskia Koch von der Studetenvereinigung MARKET TEAM e.V.. Exklusiv für den Personalmarketingkongress befragen sie derzeit Studierende in Deutschland nach deren Erwartungen an einen attraktiven Arbeitgeber und erfolgreiches Personalmarketing.

In dieser Umfrage werden Studierende von Studierenden befragt. D. h. es werden die richtigen Fragen gestellt, aus der Sicht der Zielgruppe an die Zielgruppe. Kein Wunder also, dass die Referenten so manche Einschätzung aus eigener Erfahrung bestätigen können.

Nach nur zwei Wochen liegen den beiden Referenten schon über 500 Antworten vor. Grund genug für eine kurze Zwischenbilanz.

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31.01.2012 17:35

Martin Simmel: Gesundheitsmanagement im Unternehmen als Baustein einer Employer Branding Strategie!

tl_files/rounded_boxes/images/08-Referenten_2012/Martin_Simmel.jpg99 Prozent aller Unternehmen gehören laut Statistischem Bundesamt zur Gruppe der KMU. Weniger als 5 Prozent der Unternehmen investieren bisher systematisch in die Leistungsfähigkeit, Gesundheit und damit auch Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter. 

Zum Vergleich: Alle DAX Unternehmen und 75 Prozent der 500 größten Konzerne haben bereits ein betriebliches Gesundheitsmanagement implementiert. Zwei Studien des TÜV Süd aus den Jahren 2009 und 2010 kommen zu dem Ergebnis, dass psychische Belastungen von Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen aufgrund von Zeitdruck, engen Terminvorgaben, Konflikten mit Führungskräften und Überstunden stark ansteigen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat die Kosten für krankheitsbedingte Prouktionsausfälle im Jahr 2009 mit über 43 Mrd. Euro beziffert. Bei einer durchschnittlichen Fehlzeit von 4,6 Prozent kann sich jedes Unternehmen die eigenen Kosten selbst schnell ausrechnen.

Doch Arbeits- und Produktionsausfälle sind nur eine Seite der Medaille. Gesunde Mitarbeiter, die von einem systematischen Gesundheitsmanagement im Unternehmen profitieren sind leistungsfähiger und zufriedener und übernehmen damit eine wichtige Rolle im Employer Branding (siehe "der Mitarbeiter als Markenbotschafter").

Systematisches Gesundheitsmanagement hilft also nicht nur dabei Kosten zu sparen, die Produktivität und Leistungsfähigkeit zu erhöhen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern, es leistet auch einen ganz zentralen Beitrag für die Employer Branding und Personalmarketingaktivitäten eines Unternehmens auf dem Weg zum Employer of Choice.

Martin Simmel im Kurzinterview über Gesundheitsmanagement, das über Rückenschule und Raucherentwöhnung hinausgeht...

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24.01.2012 17:35

Martin Poreda: Content is king! Die richtigen Inhalte für Facebook, Twitter, XING & Co. identifizieren!

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Social Media ist ein großes Thema: Facebook You Tube, Twitter, XING und viele andere Plattformen sollen zu Arbeitgeberbekanntheit und Arbeitgeberattraktivität führen. Für mittelständische Unternehmen erscheint der Eintritt in die Social Media Welt teilweise als Herkulesaufgabe.

Wer mit begrenzten Ressourcen haushalten muss, kann nicht unbegrenzt Manpower für die Verbreitung von Nachrichten und Image auf den zahlreichen Kanälen zur Verfügung stellen.

Martin Poreda im Kurzinterview über empfehlenswerte Social Media Kanäle, erforderliche Manpower und Inhalte.

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15.02.2011 17:00

Kommunikation ist kein Selbstzweck sondern muss immer einen Return-On-Invest haben

Kreativität, Selbständigkeit, konzeptionelle Stärke, Teamfähigkeit und Organisationsstärke, so lauten die Top fünf der Anforderungen an einen Bewerber, die sich in nahezu jeder Stellenanzeige wiederfinden, geschlossen wird mit den Floskeln: interesssiert bzw. wir freuen uns.

Wer am Wochenende die Stellenmärkte der großen Zeitungen durchforstet, könnte auf die Idee kommen, einfach die Logos der inserierenden Unternehmen austauschen – die Bewerber würden es vermutlich meist nicht einmal bemerken.

"Ein absurder Einheitsbrei. Oder glauben HR Abteilungen tatsächlich, dass Anzeigengefecht im vielbeschworenen Krieg um Talente auf diese Weise für sich entscheiden zu können? Neben innovativer Personalplanungs- und Organisationskonzepte, sind kreative Arbeitgebermarkenkommunikation und ein entsprechendes Personalmarketing unabdingbar." Diesem Thema widmen sich Frank Pieper und Mirko Derpmann in ihrem Vortrag und Workshop.

Bildsprache, Farben, zielgruppengerechte Kommunikation und vor allem eine konkrete Ansprache in der HR-Kommunikation steigern die Effizienz der Maßnahmen nachweislich. Frank Pieper und Mirko Derpmann über Kreativität und den "Return on Invest":

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08.02.2011 16:30

Social Media bei der Bewerberansprache: Kein Muss, aber ein Plus

Für den Personalmarketingkongress 2011 haben Christine Dresel, Bundesvorstand der Studentenvereinigung market-team und Jan Stromberg, Nationaler Vorsitzender der Studenteninitiative MTP e.V. eine Umfrage unter Studierenden durchgeführt, um herauszufinden was Arbeitgeber beim qualifizierten Nachwuchs wirklich attraktiv macht.

Sie haben die Umfrage aus der Sicht von Studierenden durchgeführt und eröffnen mit den richtigen Fragen einen neuen Blickwinkel auf die Art und Weise des Employer Brandings im Hochschulsektor. Die Ergebnisse Ihrer Umfrage werden Christine Dresel und Jan Stromberg in Ihrem Vortrag "Die Zielgruppe erreichen: Was sich Studierende wirklich von Unternehmen wünschen und welche Informationen Sie in Sozialen Netzen suchen!" präsentieren.

Einen kleinen Ausbild gibt es hier im Interview.

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01.02.2011 16:00

Kommen mittelständische Unternehmen in den Suchmaschinen ganz nach oben?

Rund drei Millionen Stellenanzeigen sind täglich in Deutschland im Internet abrufbar. Suchmaschinen, Jobbörsen, die Internetseiten der Zeitungen und Fachzeitschriften, die Social Media Portale und letztlich natürlich die Homepages der Unternehmen – sie alle posten täglich jede Menge Jobangebote.

Die kostengünstigste Möglichkeit ein Stellenangebot zu publizieren ist und bleibt die eigene Homepage. Vielfach wird aber überschätzt, wie relevant die eigenen Web-Seiten, insbesondere für interessierte Kandidaten, sind.

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25.01.2011 15:30

Die emotionale Dimension der Arbeitgebermarke

Starke Arbeitgebermarken zeichen sich einerseits durch authentische, differenzierende und für die Zielgruppen attraktive Arbeitgeberattribute aus. Andererseits spielen im Rahmen der diversen Personalmarketingaktivitäten und der arbeitgeberbezogenen Kommunikaton nicht nur kognitiv-rationale Informationen eine wichtige Rolle.

Als viel entscheidender stellen sich bei der Wahl eines Arbeitgebers die emotionalen Assoziationen bzgl. des Arbeitgebers heraus. Das Gesamtbild, das ein potenzieller Bewerber von einem Arbeitgeber hat, ist somit das Ergebnis eines vielschichtigen und komplexen Prozesses.

Mit dem Personalmarketing wird dabei das Ziel verfolgt, in der Zielgruppe die mit dem Unternehmen verbundenen rationalen und emotionalen Assoziationen positiv und konsistent auszurichten.

Dr. Michael Ruf im Interview über die emotionale Komponente der Arbeitgebermarke

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09.01.2011 11:59

Wie viel Marketing braucht eine Arbeitgebermarke?

Die Frage ist einfach zu beantworten: 100 Prozent! Personal-Marketing ist ebenso eine besondere Art des Marketings, wie Beziehungsmarketing, Investitionsgütermarketing oder Endkundenmarketing. Die Instrumente bleiben daher zunächst einmal gleich - aber Gewichtung und Einsatz ändern sich aufgrund der Besonderheiten der Zielgruppe.

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